Daily Snow: U-Gau

February 13, 2006 by drsno

The weather seemed to be bad on Saturday morning. The streets seemed to be crowded with people heading to clouded mountains. And it seemed that we might not even make it to my 30cm of fresh powder.

We decided to head for Unterammergau as it was close and we assumed that it was the least crowded resort. Just as we passed the Ettal monastery we caught the first sun beams and found the resort almost deserted.

No wonder that we spent the whole day clearing any patch of powder that got close to our boards. If you want to find our lines – here you go:

u-gau_pwdrrn

You ride up the two T-bar lifts and head back down right next to the lift. In the middle of the top lift a small foot path runs left into the forest. Hike up the path for 20 to 30 meters and then head down the steep powder slope.

You can either chose one of three gullies to brush through. All end on the left side of the beginners hill, enabling you to ride down to the lift without any further hiking.

Occasionally some rails and boxes are scattered just where you get back to the slope. So there is a chance that you can finish your powder session with breaking your bones showing off at some rail slides.

Freaky Friday

February 10, 2006 by drsno

Verdammt, ich hab immer noch einen Platten in meinem Hinterreifen. Eigentlich wollte ich den ja heute mal flicken aber kaum war ich angekommen durfte ich auch schon wieder los zum Landgericht München I. Mit dem Fahrrad. Mit dem Fahrrad von meinem dänischen Praktikanten.

Natürlich ging es dort nicht mir an den Kragen, sondern jemand anderem. Ich war lediglich als Gutachter dazu geladen auch meinen Senf abzugeben.

Gutachten schreiben ist ja irgendwie wie Bloggen. Die meiste Zeit verwendet man darauf Dinge die man irgendwo findet bei sich zu posten oder sich seitenlang darüber auszulassen wie Scheisse man doch das Zeug findet was andere so alles verbrochen haben.

Vor Gericht musste ich dann an Roman denken. Und zwar nicht wegen dem Jurastudium, sondern wegen den Déjà-vu. Die hatte ich dort nämlich ständig, denn jeder Satz den man so sagt wird gleich nochmal vom Richter (in meinem Fall eine Fingernägel kauende Richterin) wiederholt und auf coole Mixtapes aufgenommen. Ist ein bisschen nervig, vor allem wenn man so viel Text von sich gibt wie ich.

»Erfrischend« fanden es die Anwesenden. Na wunderbar. Ich fand’s nur sehr lang. Aber macht nix, wird ja zusätzlich pro Zeit extra vergütet. Und mit 17 Euro die Stunde stellt sich einem die Frage ob man bei Arbeitsverlust nicht einfach Berufszeuge werden sollte.

Als ich aus dem Gericht kam war bereits der nächste Schadensfall auf der Mailbox. Aber den erspar ich euch … schliesslich möchte ich ja nicht, dass jemand Angst bekommt und denkt seine Wohnung wär nicht sicher oder so…

Apropos, noch der Tipp des Tages vom Doktor persönlich:

In München und Umgebung bei normalem Schnee das Dach ab 80cm Schneehöhe räumen und bei Pappschnee schon bei ca. 45cm! Wenn’s vorher schon einkracht hattet ihr nen schlechten Statiker!

So, und jetzt holt mich gleich der Sebi ab und dann hol ich mein Snowboard ab und dann holen wir uns meine 30 Zentimeter Neuschnee ab, die heute nur für mich allein gefallen sind.

Daily Snow: Spitzing

February 9, 2006 by drsno

I actually promised to keep this Powder Run secret. The reason why you still get a chance to see this pretty nice hidden Forbidden-Schlepplift-2-Westside Powder Run is the fact that I promised it to two local!? guides, who didn’t even knew this ride existed. At least not until we took them for a dare to head down this side of the mountain.

For several years it had been tough to cheat your way up the lift to Rosskopf since it is not allowed for Snowboarders for some obscure reasons. This has changed with the new management and so you head up with the lift and turn right across the ridge starting down an open snowfield to the west.

spitzing_pwdrrn

Keep to your right and burn through the light forest. If there is enough snow, this truly is an awesome part as well. There is a small creek crossing as you head right which should be no problem if there was enough snow to get you here.

You’ll cross a small path and end up at some huts. Walk the connecting street 200m to the right (uphill) until a signed path leads into a small patch of forest. Mount the board behind the forest and continue down to the street which runs directly to the new Suttner Squad.

Oh, and sorry guys for the broken promise.

Daily Travel: Iran Irrtümer

February 8, 2006 by drsno

Nachdem die Medien mal wieder einen tollen Beitrag zur Völkerverständigung beigetragen haben und man schon wegen jedem Pezibär-Abziehbildchen einen Angriff der unberechenbaren iranischen Fast-schon-Atommacht befürchtet, hier mal ein paar meiner Eindrücke die ich im Iran letztes Jahr gesammelt habe:

Der Iran ist ein wirklich interessantes Land, vor allem weil nach der islamischen Revolution 1979 ein ziemlich klares Bild im Westen (also hier bei uns) von diesem Land präsentiert wurde. Dieses Bild konnte ich dort so aber auch überhaupt gar nirgends wieder finden.

Zunächst mal sollte einem klar sein, dass der Iran seit über 2.000 Jahren niemanden angegriffen hat. Im Gegenteil. Ob nun durch den Einmarsch Alexander des Grossen oder Saddam Hussein mit damals noch freundlicher C-Waffen-Unterstützung der westlichen Welt, jedesmal haben andere den Iran angegriffen und nicht umgekehrt.

Und dann gibt’s da noch dieses atomare Gespenst dass nicht locker lassen will. Begonnen hat das denk ich mit dem Bau des damals modernsten Atomkraftwerks in Teheran. Kein Wunder, haben ja auch die Deutschen da hin gestellt (ach schau an). Als dann aber der Schah, der Petrodollars in Waffenschrott aus dem Westen umtauschte, eben deshalb vom Volk gestürzt wurde, wurde das Ding von den Deutschen nicht fertig gestellt. Dafür aber von den Russen. Toll, jetzt könnte man die drei Erdöl abfackelnden Kraftwerke abschalten die Teheran in einer permanenten Dunstglocke verschwinden lassen. Aber denkste! Sobald das Kernkraftwerk ans Netz ginge würde man eine Bombe drauf werfen. Mit freundlichen Grüssen aus Israel! Nervige Nachbarn halt – kennt ja jeder.

Also kein Atomstrom. Und auch keinen Anschluss ans internationale Bankensystem. Und natürlich Embargo. Im Hinblick auf mögliche internationale Interessen, fand ich es damals besonders bezeichnend dass sich ein Grossteil der Geräte zum Bau einer Raffinerie auf der Embargo Liste wiederfanden.

Womöglich damit die niemanden mit Benzin beschiessen?

Ganz klar dass im Iran auch so mancher Schweinepriester am Schneidepult sitzt und jedes falsche Wort aus dem Westen medial ausnutzt. Weil allerdings wenig Leute im Iran ne Glotze im Wohnzimmer stehen haben, malen die ihre Propaganda meist an Wände (wie ich im übrigen auch) – dauert halt nur leider saulang und somit sind wir im Westen eben wieder schneller…

Daily Link: Top Videos

February 8, 2006 by drsno

Just another proof that the internet is all about idiots and porn: The Top 100 Google Video downloads.

Daily Retrospective: 1999

February 8, 2006 by drsno

Nachdem ja alter Käse scheinbar bei euch so gut ankommt und der Nilz bei sich jetzt so schwere Geschütze auffährt, hab ich mal ganz tief in meinen Scans gekramt und eine der bislang unveröffentlichten 80 Seiten Snowboard Comix aus dem Jahre 1999 und davor gefunden. Ja ja, da hatte man noch Zeit, als man nicht täglich so ein Blog geschrieben hat…

Page No.67

Das der Quark auf Englisch ist liegt daran, dass wir mal überlegt hatten die Seiten einzeln in einem Snowboardmagazin in niederländischer Sprache zu veröffentlichen.

Hey, besser man unterhält die Mit-Schneeketten-auf-Autobahn-Fahrer in ihrem Homeland als dass die hier aus Langeweile die Schlepplifte lahmlegen! Belgier sind natürlich ausgenommen – die besitzen ja nicht mal Schneeketten. Oder etwa doch??

Flatliner

February 7, 2006 by drsno

I just returned from a tour de architecte all across the city. At that extraordinary weather. And with some delicate splinter of glass inside the thick rubber of my solid looking mountain bike tyres. Soon I’ll get grounded with a flat tyre. Oh, great!

So now it’s not only my brakes which are polished down to being non existent.

Since I am quite effective when it comes to putting off errands I need to run, I thought it would be a good cause to finally see my personal bicycle technician to get everything fixed. I managed to use the remaining air of my tyre down to its last breath and reached the shop just fine.

Only to find out that this son of a … is sipping Daiquiries with silly small coloured paper umbrellas, at a poolside somewhere close to the equator. (btw: Weiss eigentlich jemand was »Papierschirmchen« auf Englisch heißt?)

Beitrag zur Völkerverständigung

February 6, 2006 by drsno

Man kann sich ja quasi über jeden Mist den irgendjemand irgendwann irgendwo so verzapft hat heillos aufregen. Man kann dann in sein Keyboard beissen. Man kann aber auch ein Molotow-Cocktail in die nächste dänische Botschaft werfen.

Oder man hat zusammen einen netten Plausch beim morgendlichen Kaffee. Tauscht die Erlebnisse des Wochenendes miteinander aus. Lacht hier und da ein bisschen, wird von mir dann zur Arbeit gescheucht und fertig.

So jedenfalls regelt das mein muslimischer Kollege mit unserem dänischen Praktikanten.

Unblutig. Unspektakulär. Nicht medientauglich.

The Swiss Lag

February 4, 2006 by drsno

Does anybody still remember the discussions from last summer about the evil particulate matter (aka »Feinstaub«)? No? Only dimly?

Well, then let me tell you that it is one of the big topics at the moment in our neighbouring country: Switzerland. Once again proving that this nice little country of Heidi and Schabzieger is always a tiny little bit behind – at least when it comes to public attention of certain things like world wars and female sufferage.

Although there is already a general speed limit at swiss highways (which I happen to ignore not know) the government seriously considers a speed limit of 80km/h on several streches like between Sankt Gallen and Zurich.

That really makes me wonder about what will happen, when the Swiss discover the danger of the bird flue sometime round summer 2007.

Daily Weisheit: Regeln

February 3, 2006 by drsno

Gerade eben hatte ich mich zusammen mit Jakob B., einem befreundeten Architekten, wieder mal über die Überreglementierungen im Bestimmungsdschungel geärgert. Nichts neues. Im Anschluß daran sagte Jakob etwas ziemlich weises wie ich meine. So weise im Grunde, dass ich es irgendwie (also hier) festhalten wollte:

»Aus Angst versuchen wir unser Leben mit einer täglich anwachsenden Anzahl an Regeln sicherer zu gestalten. Und mit jedem vermeintlich gewonnenen Stückchen Sicherheit verlieren wir gleichzeitig ein Stück unserer Freiheit.

Dieser Verlust an Freiheit ist es, den wir tagtäglich dann bejammern und weshalb wir unser Dasein oft als ziemlich scheisse empfinden. Und anstelle etwas zu ändern stellen wir gleich die nächste Regelung auf um dieses Scheissleben dann auch noch abzusichern.«